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Allgemeines und Historisches über die Sportart "Faustball":

Faustball gehört zu den Spielen, bei denen ein Ball über ein Netz von einer Spielfeldhälfte in die andere geschlagen wird. Wie beim Tennis und Volleyball besteht das Ziel des Spiels darin, den Ball so in die gegnerische Hälfte zu schlagen, dass die andere Mannschaft den Ball auch nach dem Auftippen nicht mehr bekommt. Der Ball wird mit Fäusten oder Armen geschlagen. Hat der Ball das Netz passiert, dürfen die fünf Spieler einer Mannschaft ihn in ihrer Hälfte dreimal weiterspielen, wobei er nach jedem Körperkontakt einmal den Boden berühren darf.
Bei dieser Sportart wird im Freien auf einer Spielfläche von 20 Meter mal 50 Meter gespielt. Eine Mittellinie teilt das Feld in zwei Hälften. Zwei Meter oberhalb der Mittellinie wird ein 6 cm breites Netz oder Band über das Feld gespannt. Drei Meter von der Mittellinie wird in jeder Spielfeldhälfte eine Hilfslinie markiert. Der Ball ist aus Leder, hat einen maximalen Umfang von 68 cm, wiegt 380 g und hat einen Druck von 0,75 bar. Eine Spielbegegnung besteht aus drei Sätzen. Ein Satz gilt als gewonnen, sobald eine Mannschaft 20 Punkte gemacht hat - bei einer Differenz von mindestens 2 Punkten. Jeder Satz endet jedoch, wenn eine Mannschaft 25 Punkte erreicht hat.

Geschichte:

Faustball wurde als Spiel erstmals im Jahre 240 v. Chr. von Gordianus, einem römischen Kaiser, erwähnt.
1786 war es kein Geringerer als Johann Wolfgang von Goethe, der in seinen Tagebuchaufzeichnungen "Italienische Reise" über Faustballspiele zwischen "vier Edelleuten aus Verona und vier Venezianern" schrieb.

Der Deutsche Georg Heinrich Weber (1834 - 1913) verfasst Ende des 19. Jahrhunderts das erste deutsche Regelwerk.

Wie es während eines Faustball-Spieles zugehen kann seht Ihr hier
Verbände:

national:
www.dtb-online.de
international:www.ifa-fistball.com